Die Kosten einer 24-Stunden-Betreuung stellen für viele Familien eine Herausforderung dar. In Österreich gibt es jedoch finanzielle Unterstützungen, die spürbar entlasten können – allen voran das Pflegegeld sowie zusätzliche Förderungen.
Pflegegeld als Basis der Unterstützung
Das Pflegegeld ist eine staatliche Leistung, die abhängig vom Pflegebedarf in sieben Stufen ausbezahlt wird. Es dient dazu, Mehraufwendungen durch Pflege und Betreuung teilweise abzudecken. Je höher der Bedarf, desto höher die monatliche Unterstützung. So liegt das Pflegegeld zwischen € 200,80 (Pflegestufe 1) und € 2.156,60 (Pflegestufe 7).
Zusätzliche Förderung für die 24-Stunden-Betreuung
Neben dem Pflegegeld kann eine spezielle Förderung für die 24-Stunden-Betreuung beantragt werden. Diese wird vom Sozialministeriumservice gewährt und unterstützt Haushalte finanziell bei der Organisation einer Betreuungskraft. Die Höhe der Förderung liegt bei der Betreuung durch selbstständige Betreuungskräfte bei maximal € 800,00.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Um diese Förderungen zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein:
- Es muss ein Anspruch auf Pflegegeld ab Stufe 3 bestehen
- Die betreute Person benötigt eine durchgehende Betreuung (Rund-um-die-Uhr)
- Ein aufrechtes Betreuungsverhältnis (z. B. mit selbstständiger Betreuungskraft) ist vorhanden
- Die Betreuung erfolgt im eigenen Haushalt
- Einkommensgrenzen dürfen nicht überschritten werden (je nach Förderung)
Fazit
Pflegegeld und Förderungen können die finanzielle Belastung deutlich reduzieren. Eine individuelle Beratung hilft dabei, alle Möglichkeiten optimal auszuschöpfen und die passende Betreuungslösung zu finden.
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