Die Kosten setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen und können je nach Betreuungsbedarf variieren.
Grundkosten der 24-Stunden-Betreuung
Die wichtigsten laufenden Kosten entstehen durch das Honorar der Betreuungskraft. In Österreich liegt dieses üblicherweise bei etwa 80 bis 120 Euro pro Tag (plus SVS).
Zusätzlich fallen meist Organisations- bzw. Agenturkosten (z. B. für Vermittlung, Betreuung und Qualitätssicherung) an. Diese werden oft monatlich verrechnet.
Fallen Verpflegungskosten an?
Ja. Da die Betreuungskraft im Haushalt lebt, müssen Unterkunft und Verpflegung bereitgestellt werden.
Diese Kosten sind ein fixer Bestandteil der Betreuung und werden direkt übernommen (Haushaltsgeld).
Die wöchentlichen Kosten variieren dabei je nach Einkaufhäufigkeit und und auch der Einkaufmöglichkeit. Sie liegen bei 70 bis 100 Euro pro Woche für Klient/in und Betreuungskraft.
Zusätzlich können noch folgende Kosten anfallen:
• An- und Abreise der Betreuungskraft
• Agentur- bzw. Servicepauschalen
• eventuelle Zuschläge bei höherem Pflegebedarf
👉 Wichtig: Durch Förderungen (ab Pflegegeldstufe 3) und Pflegegeld können sich die tatsächlichen Eigenkosten deutlich reduzieren.
Fazit
Die 24-Stunden-Betreuung ist eine individuelle Lösung – die Gesamtkosten hängen stark vom Bedarf, der Betreuungssituation und den gewählten Leistungen ab. Eine transparente Beratung hilft, die passende und leistbare Lösung zu finden.

